Die Ausstellung hat mich emotional berührt.
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Im Rahmen eines Projektes in Flensburg erhielten Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit, über ihre Fluchterlebnisse zu berichten. Auch die persönlichen Wünsche und Visionen an die eigene Zukunft wurden formuliert. Dieser Prozess wurde sensibel begleitet, beruhte auf Freiwilligkeit und war partizipativ.
Das entwickelte Ausstellungskonzept wurde von allen gemeinsam entwickelt und wird von allen an diesem Prozess Beteiligten mitgetragen. Die authentischen Berichte wurden aufgezeichnet, anschließend verschriftlicht und letztlich gemeinsam layoutet.
Entstanden ist eine beeindruckende dokumentarische Ausstellung, die den Betrachtern einen tiefen Einblick in die Lebenssituation von jungen Menschen auf und nach der Flucht gibt und zu Sensibilisierung und Dialog anregen möchte.
Ich, Iris Meschke, arbeite als pädagogische Fachkraft an der Hannah-Arendt-Schule Flensburg.
Im Rahmen meiner Arbeit habe ich gemeinsam mit den jungen Menschen die Idee zu der Ausstellung umgesetzt und ihnen damit in dieser Zeit von zunehmender Stigmatisierung, Vorurteilen und einer verzerrten Migrationsdebatte ein Gesicht und eine menschliche Würde gegeben.
Bilder zum Vergrößern anklicken.
November 2024
28. November 2024
17.–
17. / 24. Mai 2025
10.–
14.–
29. September–
November 2025
26. Januar 2026
16.–
23.–
16.–
14. April–
21.–
14. September 2026
28. September–
10. November 2026
14.–
29. Januar–
2. Februar 2027
150 Abgaben zur Reflexion nach dem Ausstellungsbesuch. Je Frage wurden unterschiedlich viele Antworten abgegeben. Die Ergebnisse beschreiben die Rückmeldungen dieser Befragung.
Skala: 1 = stimme überhaupt nicht zu · 5 = stimme absolut zu
4,6 / 5 Durchschnitt
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3,6 / 5 Durchschnitt
146 Antworten
4,7 / 5 Durchschnitt
150 Antworten
4,1 / 5 Durchschnitt
148 Antworten
Seit einigen Wochen hagelt es Bescheide. Die Bundesregierung hat Abkommen mit den Taliban in Afghanistan und der Übergangsregierung in Syrien getroffen.
Wer mit Betroffenen spricht, weiß, dass das ein Unding ist.
In Afghanistan sind die Taliban an der Macht, die immer noch Menschen foltern und töten, die für die vorherige Regierung oder die NATO gearbeitet haben. Familienmitglieder werden so lange gefoltert, bis z.B. die ehemaligen Polizisten/ Dolmetscher, etc. zurückkommen und dann hingerichtet werden. Oder sie werden drangsaliert, müssen bezahlen um leben zu dürfen oder werden ihres Eigentums beraubt.
Unser Außenminister hat Syrien besucht und gesagt, es sei nicht möglich für die Menschen, dorthin zurückzukehren. Dennoch werden sie geschickt. Die deutsche Regierung bezahlt Millionen an Syrien, damit Menschen dorthin zurückgeschickt werden können.
Wer weiß welche Traumata Kinder, heute Jugendliche, in Syrien teilweise erlebt haben, dem sollte klar sein, dass eine Rückkehr dorthin unmöglich ist! Kinder haben in ihrem Heimatort gesehen, wie Verwandte abgeschlachtet worden sind. Und es wird immer noch getötet. Die Toten bleiben teilweise auf den Straßen liegen (Hasaka).
Dort sollen die Menschen hin, die sich seit 2 oder mehr Jahren ein Leben in Deutschland aufgebaut haben. Unter widrigen Bedingungen. Der deutsche Staat hat sehr viel Geld in die Menschen und deren Bildung investiert und schickt nun Menschen weg, die wir brauchen. Es wird nicht differenziert.
Schaut euch um, wer sich hier integriert hat und jetzt gehen soll.
Noch ein Zusatz: Jeder Mensch hat(te) hier eine Chance. Wer die Chance nicht nutzt und schwer kriminell wird, darf gerne gehen oder auch gegangen werden.
Iris Meschke
Pädagogische Fachkraft für
Sprachentwicklung und Integration
Telefon:
+49 (0)152 55787227
E-Mail:
iris.meschke@online.de
iris.meschke2@schule-sh.de