Ich.bin.ein.Mensch.

Die Ausstellung

Im Rahmen eines Projektes in Flensburg erhielten Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit, über ihre Fluchterlebnisse zu berichten. Auch die persönlichen Wünsche und Visionen an die eigene Zukunft wurden formuliert. Dieser Prozess wurde sensibel begleitet, beruhte auf Freiwilligkeit und war partizipativ.

Das entwickelte Ausstellungskonzept wurde von allen gemeinsam entwickelt und wird von allen an diesem Prozess Beteiligten mitgetragen. Die authentischen Berichte wurden aufgezeichnet, anschließend verschriftlicht und letztlich gemeinsam layoutet.

Entstanden ist eine beeindruckende dokumentarische Ausstellung, die den Betrachtern einen tiefen Einblick in die Lebenssituation von jungen Menschen auf und nach der Flucht gibt und zu Sensibilisierung und Dialog anregen möchte.

Ich, Iris Meschke, arbeite als pädagogische Fachkraft an der Hannah-Arendt-Schule Flensburg.

Im Rahmen meiner Arbeit habe ich gemeinsam mit den jungen Menschen die Idee zu der Ausstellung umgesetzt und ihnen damit in dieser Zeit von zunehmender Stigmatisierung, Vorurteilen und einer verzerrten Migrationsdebatte ein Gesicht und eine menschliche Würde gegeben.

Der Film

Direkt auf YouTube ansehen ↗
Frau mit Kopftuch

Veranstaltungsdaten

  1. November 2024

    Norderstraße, Flensburg
  2. 28. November 2024

    Premiere „ich.bin.ein.Mensch.“ – der Film, Flensburg Galerie
  3. 17.–30. März 2025

    Internationale Wochen gegen Rassismus / Flensburg Galerie
  4. 17. / 24. Mai 2025

    Neumünster Holstengalerie / Rathaus Neumünster
  5. 10.–30. Juni 2025

    Rathaus Husum
  6. 14.–18. Juli 2025

    Nordsee Gymnasium, Sankt Peter-Ording
  7. 29. September–3. Oktober 2025

    Europäisches Parlament, Brüssel
  8. November 2025

    Podcast „Die Fremden“ fremd.eu
  9. 26. Januar 2026

    Berufsfachschule Rendsburg
  10. 16.–20. Februar 2026

    RBZ am Königsweg
    mit Veranstaltung Ausstellung in Form von Rollups mit Texten und Bildern, Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit Jugendlichen mit Migrationsgeschichte.
  11. 23.–27. Februar 2026

    Bernstorff Gymnasium Satrup
    mit Veranstaltung Ausstellung in Form von Rollups mit Texten und Bildern, Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit Jugendlichen mit Migrationsgeschichte.
  12. 16.–17. März 2026

    Altes Gymnasium Flensburg
    mit Veranstaltung Ausstellung in Form von Rollups mit Texten und Bildern, Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit Jugendlichen mit Migrationsgeschichte.
  13. 14. April–15. Mai 2026

    VHS Wedel
  14. 21.–22. Mai 2026

    Straßenkulturfestival Schleswig unter Schirmherrschaft von Bürgermeister Jonas Kähler
  15. 14. September 2026

    Workshop beim Bundeskongress Weltweit Wissen 2026: „Ich.bin.ein.Mensch. Flucht über Land und Meer zwischen politischer Realität und menschlicher Würde“
  16. 28. September–1. Oktober 2026

    Berufliche Schule City Nord
    mit Veranstaltung Ausstellung in Form von Rollups mit Texten und Bildern, Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit Jugendlichen mit Migrationsgeschichte.
  17. 10. November 2026

    DAZ Fachtag Kiel
  18. 14.–18. Dezember 2026

    Europäisches Parlament, Straßburg
  19. 29. Januar–13. März 2027

    Robbe & Berking Museum, Harniskai 13, Flensburg
  20. 2. Februar 2027

    Vortrag / Workshop, Schulentwicklungstag der Beruflichen Schule des Kreises Nordfriesland in Husum

Rückmeldungen

Ein sehr gelungenes Projekt, die Schicksale sehr eindrucksvoll und berührend geschildert.
Sehr beeindruckend! Respekt vor den Menschen, mit ihren Schicksalen und ihrem Mut, an die Öffentlichkeit zu treten. Möge die Ausstellung etwas in unserer Gesellschaft bewegen. Ein klein wenig und wieder ein klein wenig, damit die Hoffnung wachsen kann, Hoffnung auf ein friedliches Miteinander.
Danke für euren Mut! Absolut bewegend und beeindruckend!
Ich kann echt von Glück sprechen, so aufgewachsen zu sein, wie ich es bin. Mir fehlten die Worte, bei denen, die ich hier lesen durfte. Vielen Dank für eure Geschichten und ganz viel Glück auf eurem weiteren Lebensweg.
Ich bin tief berührt von den Geschichten der geflüchteten Menschen, die sich ein neues Leben hier aufbauen. Toll, dass ihr es möglich gemacht habt, unterdrückten Menschen eine Stimme zu geben. Wir sind alle Menschen.
Eine tolle Ausstellung, sehr berührend und eigentlich sollte sich jede Person das hier mal anschauen. Vielen Dank an alle, die ihre Geschichten geteilt haben. Sehr mutig!
Das hat mir die Augen geöffnet, ich werde nun die Menschen mit anderen Augen sehen.

Was die Ausstellung auslöst

150 Abgaben zur Reflexion nach dem Ausstellungsbesuch. Je Frage wurden unterschiedlich viele Antworten abgegeben. Die Ergebnisse beschreiben die Rückmeldungen dieser Befragung.

Skala: 1 = stimme überhaupt nicht zu · 5 = stimme absolut zu

Die Ausstellung hat mich emotional berührt.

4,6 / 5 Durchschnitt

150 Antworten

  1. 5 von 5110 Antworten
  2. 4 von 526 Antworten
  3. 3 von 510 Antworten
  4. 2 von 53 Antworten
  5. 1 von 51 Antworten

Ich denke jetzt anders über Menschen mit einer Fluchtgeschichte.

3,6 / 5 Durchschnitt

146 Antworten

  1. 5 von 555 Antworten
  2. 4 von 525 Antworten
  3. 3 von 539 Antworten
  4. 2 von 512 Antworten
  5. 1 von 515 Antworten

Mir ist bewusst geworden, wie viel Glück ich habe, in einem sicheren Land zu leben.

4,7 / 5 Durchschnitt

150 Antworten

  1. 5 von 5121 Antworten
  2. 4 von 519 Antworten
  3. 3 von 56 Antworten
  4. 2 von 51 Antworten
  5. 1 von 53 Antworten

Ich kann mir vorstellen, mich mehr für Menschen mit einer Fluchtgeschichte einzusetzen bzw. zu unterstützen.

4,1 / 5 Durchschnitt

148 Antworten

  1. 5 von 576 Antworten
  2. 4 von 540 Antworten
  3. 3 von 516 Antworten
  4. 2 von 58 Antworten
  5. 1 von 58 Antworten
Plakat: Asyl. Antrag. Abgelehnt.

Asyl. Antrag. Abgelehnt.

Seit einigen Wochen hagelt es Bescheide. Die Bundesregierung hat Abkommen mit den Taliban in Afghanistan und der Übergangsregierung in Syrien getroffen.

Wer mit Betroffenen spricht, weiß, dass das ein Unding ist.

In Afghanistan sind die Taliban an der Macht, die immer noch Menschen foltern und töten, die für die vorherige Regierung oder die NATO gearbeitet haben. Familienmitglieder werden so lange gefoltert, bis z.B. die ehemaligen Polizisten/ Dolmetscher, etc. zurückkommen und dann hingerichtet werden. Oder sie werden drangsaliert, müssen bezahlen um leben zu dürfen oder werden ihres Eigentums beraubt.

Unser Außenminister hat Syrien besucht und gesagt, es sei nicht möglich für die Menschen, dorthin zurückzukehren. Dennoch werden sie geschickt. Die deutsche Regierung bezahlt Millionen an Syrien, damit Menschen dorthin zurückgeschickt werden können.

Wer weiß welche Traumata Kinder, heute Jugendliche, in Syrien teilweise erlebt haben, dem sollte klar sein, dass eine Rückkehr dorthin unmöglich ist! Kinder haben in ihrem Heimatort gesehen, wie Verwandte abgeschlachtet worden sind. Und es wird immer noch getötet. Die Toten bleiben teilweise auf den Straßen liegen (Hasaka).

Dort sollen die Menschen hin, die sich seit 2 oder mehr Jahren ein Leben in Deutschland aufgebaut haben. Unter widrigen Bedingungen. Der deutsche Staat hat sehr viel Geld in die Menschen und deren Bildung investiert und schickt nun Menschen weg, die wir brauchen. Es wird nicht differenziert.

Schaut euch um, wer sich hier integriert hat und jetzt gehen soll.

Noch ein Zusatz: Jeder Mensch hat(te) hier eine Chance. Wer die Chance nicht nutzt und schwer kriminell wird, darf gerne gehen oder auch gegangen werden.

Kontakt

Iris Meschke
Pädagogische Fachkraft für
Sprachentwicklung und Integration

Telefon:
+49 (0)152 55787227

E-Mail:
iris.meschke@online.de
iris.meschke2@schule-sh.de